Tag der Künstler
So. 27. Juni, 10 bis 18 Uhr
Gemeinschaftsausstellung im Lebensraum-Garten Hohenfels
Teilnehmer:
Gerda Brüstle-Wallen Bildhauerin
Überlingerstr.3
88682 Salem
Tel. 07553-918430
Im Weidenpavillon zeigt die Künstlerin
Alabaster-Skulpturen in denen das Licht zur Form
geronnen ist.
Vita:
1946 in Mannheim geboren
Ausbildung als Dekorateurin
1974 erste plastische Arbeiten ( Ton, Holz)
1985 erste Arbeiten in Marmor.
1989- 2002 regelmäßige Arbeitsaufenthalte in Carrara (Italien)
Seit 1992 freischaffende Bildhauerin.
Mitglied im JBC (Internationaler Bodensee Club, Nördlicher Bodensee)
Einzel - und Gruppenausstellungen in Süddeutschland sowie in Berlin,
München und Trier.
Die Kraft Neues zu schöpfen, das Leblose
zu beleben, Verwandlung der Form aus ungeformter Materie sichtbar werden zu
lassen, ist die Herausforderung die ich suche. Während meiner Arbeit
beglückt mich der Bezug zur Natur, der dann seinen Ausdruck findet, dass
ich als Bildhauerin die Formgesetze der Natur ergreife, um neue Formen und
Gebilde zu schaffen, die die Natur in dieser Art nicht zur Sichtbarkeit bringen
kann.
Birkhild Leupold
Waldweg 3
85354 Freising
Tel. 08161-7638
Mail: birkhild-leupold@t-online.de
Die Künstlerin zeigt im Weidenpavillon
ihre Arbeiten ( Acryl auf Leinwand )
zum Thema "Musen", den antiken Göttinnen von Kunst und Wissenschaft.
Vita:
26.4.1941 geboren in Bautzen/Sachsen
1961 - 68: Studium der Germanistik und Romanistik
( Tübingen, Hamburg, Aix-en-Provence, München)
1969 - 72: Lehrerin am Gymnasium Eislingen (Württemberg) und Mainburg
(Bayern)
1973 - 75: Akademie der Bildenden Künste München
1975 - 2004: Lehrerin am Gymnasium (Moosburg und Wolnzach)
seit 2004: pensioniert und "frei" für die Kunst
seit 1994: Ausstellungen in Freising, Wolnzach, Seinshein
MUSEN: Weder Muse noch Muße kennt unsere Zeit. Die antiken Göttinnen
von Kunst
und Wissenschaft scheinen vom "Muss" der Wirtschaft und Technik
verdrängt zu sein, unsere Probleme zeigen dies weltweit. Ohne Musen verkümmert,
verkommt, verödet unsere Welt, das soll nicht sein, schon Schiller wusste
das:
AN DIE MUSE
was ich ohne dich wäre
ich weiß es nicht
doch mir grauet
was ohne dich Hundert und Tausende sind
Margarita Markin Bildhauerin
Atelier:Wolfeggerstr. 6
88250 Weingarten
Tel. 0751-46684
Margarita Markins Objekte aus Ton bevölkern
die Wiesen
Vita:
1956 in Lemberg (Ukraine) geboren.
1971-75 Studium an der Kunstakademie Lemberg.
1976 Praxisarbeit im Kombinat für Künstlerische Gestaltung auf der
Krim,
seit 1980 freischaffende Bildhauerin in Weingarten und Dozentin an der VHS
Ravensburg/Weingarten.
Mitglied im IBC Überlingen, BBK Schwaben-Süd (Kempten), VBKW Stuttgart.
Arbeitsbereich: Plastiken aus Metall, Beton,
Ton, Fassaden- und Raumgestaltung mit Stuckarbeiten.
Öffentliche Ankäufe: Bleiglasfenster "Ähre", Aussegnungshalle,
Wolpertwende, "Schauende" Vellberg-Bastion, "Waldgeist"
Immenstadt, Rathaus, Schildkröte aus Beton, Kinderspielplatz
"In der Au", Horgenzell. Kunst im öffentlichen Raum: "Versetzte
Spannung", "Improvisation in Bewegung", Weingarten, "Freundschaft",
Brest/Weissrussland
Christian Scheel Grafikdesign
Fischerweg 6
78354 Sipplingen
Tel. 07551-65793 Fax 938987
Mail: ch.scheel@t-online.de
Christian Scheels "Fundstücke"
sind im Teehaus zu sehen
Vita :
Geboren am 2.Februar 1942 in Berlin.
Ab 1948: Lesen und Schreiben lernen ( und ein wenig Rechnen)
1959 bis 1961: Lehre als Schriftsetzer in Darmstadt
1962 bis 1964: tätig als Typograf in Zürich
1964 bis 1967: Staatliche Akademie der Künste,
Grafik und Fotografie bei Prof. Funk
Ab 1967: tätig als Grafiker in einem süddeutschen Modeverlag,
tätig als Layouter in einem norddeutschen Modeverlag.
Ab 1970: tätig als freischaffender Grafiker in Stuttgart
Ab 1978: tätig als freischaffender Grafiker in Stuttgart und Sipplingen
Seit 1999: in Sipplingen lebend.
Martin Schubert
Johanniterstr.3
78333 Stockach-Hoppetenzell
Tel. 07775-7407
Homepage: www.schubert-plastiken.de
Martin Schuberts keramische Plastiken lassen den Betrachter
Ort, Zeit und Raum neu erfahren.
Vita:
Geboren am 16.7.1953 in Frankenthal/Pfalz
1970: erste Skulpturen in Holz und Stein
1972-1974: Töpferlehre bei Fritz Trautmann,Vaihingen/Enz
1974-1975: Staatl. Fachschule für Keramik, Landshut,
Gesellenprüfung
1975-1977: Zivildienst, Zusammenarbeit mit Walter Graser, Birkenhaide/Pfalz
1977-1978: Waldarbeiter
1978-1988: Atelier und Salzofen in Rauschenberg/Josbach, Nordhessen.
1980: Mitglied im BBK Mittelhessen
1988-1990: Atelier in Beltershausen/Ebsdorfergrund
1988: Sommerakademie Marburg
1990: Umzug nach Stockach/Hoppetenzell
1990-1992: Atelierbau
1992: Bau eines Salzofens mit Holzvergaser
2002: Mitglied im VBKW
Organisation und Teilnahme an Ausstellungen in Europa
Arbeiten für Kunst am Bau
Martin Schubert: Gedanken zu meiner Arbeit
Ich bin in einer Künstlerfamilie aufgewachsen. "Kunst ist ein Lebensmittel",
so habe ich es, seit ich denken kann erfahren. In meinen Arbeiten versuche
ich diese Erfahrung anklingen zu lassen, dabei bewege ich mich in den 4 Dimensionen,
den 3 Sichtbaren und der Unsichtbaren, der Zeit.
Meine Plastiken, Objekte und Gefäße setze ich meist dem Feuer eines
Salzofens aus, wobei ich
an Werkstoffen neben Ton und Porzellanmassen alles benutze, was diese Prozedur
aushält.
Mit dieser Technik muss ich einen intensiven Austausch mit den 4 Elementen
Erde, Wasser, Feuer
und Luft führen. Ich muss mit ihnen einfühlsam umgehen, sonst zerstören
sie mein Schaffen.
Oft ist dieser Umgang ein Balancieren am Rande der Eigenschaften der Elemente
und meiner Kraft
und darüber hinaus.
Vielleicht ist dieses Auf und Ab die Triebkraft für meine Leidenschaft,
meine Gedanken und
Begegnungen in Sichtbare, Tastbare, Klingende Materie auszudrücken.
Ein paar Worte noch zur Geschichte der Salzglasierten Keramik: Sie taucht
gegen Endes des
14. Jahrhunderts im Rheinland auf und verbreitet sich bis ins 20. Jahrhundert
rund um die Welt.
Grundlage ist meist ein hellbrechender, quarzreicher Steinzeugton oder ein
Porzellan (Für Keramik
ab 1200 Grad). Im Hochfeuer wird Kochsalz in den Brennofen eingeführt.
Dabei schmilzt das Natrium des Kochsalzes und dem freiwerdenden Quarz unter
Einfluss von Wasserdampf zu einem dünnen Glas, dem Natriumsilikat, -
Farbgebung durch Metalloxide/Karbonate und Brandführung .
Herbert Stehle
88633 Heiligenberg-Steigen
Tel. 07554-8549
Mail: atelier@herbertstehle.de
Homepage: www.herbertstehle.de
Herbert Stehle zeigt Objekte zum Thema "Behaustsein"
Vita:
1949: geboren in Heiligenberg
1969: Abitur
1969-1973 Studium der Werkerziehung an der PH
1973-1984 Tätigkeit als Lehrer und Studium der Sonderpädagogik
1982-1986 Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen:
Bildhauerische
Keramik bei Dora Varkonyi
1986-2001 eigenes Atelier und freischaffend in Rangendingen bei Hechingen.
2001: Umzug zum Bodensee: Wohnung und Atelier in Heiligenberg
Ausstellungen: seit 1977 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
1988 Stipendium Civitella d` Agliano, Italien (Kunstfond Bonn )
Öffentliche Aufkäufe: Regierungspräsidium Tübingen, LA
Zollernalbkreis, Balingen
1992 Kunst am Bau, Sprachheilschule Balingen
1994 Mahnmal zum 20.Juli 1944 ( im Rahmen der Sommerakademie
"Faschismus und Widerstand") in Albstadt-Lautlingen.
1995 Kunst am Bau, Psychiatrisches Landeskrankenhaus Zwiefalten
Mitgliedschaften: 1988-2003 Mitglied im
Kunstverein "Künstlergilde Hechingen"
Seit 2004 Mitglied im Internationalen Bodensee Club
"Das Thema Behaustsein hat mich in den
Bann gezogen. Haus kann Heimat genauso bedeuten wie das Gegenteil - Fremde
oder Fremdsein"
Robert Steward
Kunsthalle-Kleinschönach
Waldhofstr. 19
88634 Herdwangen-Kleinschönach
Tel. 07552-5831 Fax: 408269
Mail: robert.stewar@t-online.de
Homepage : www.robert-steward.de
Robert Stewards Holz-Objekte nehmen den Besucher
mit auf innere und äußere Reisen
Vita :
1944 : geboren in San Francisco, California
1963-67 Eintritt in die U.S. Navy.
Reisen durch den Pazifischen Ozean und asiatische Gewässer
1967-70 Studium am San Francisco City Collage
1970 Studium an der San Francisco State University
1970-73 Reisen in verschiedene Länder Europas
1973 Rückkehr nach San Francisco, Leben als Musiker und Maler
1975-76 Weitere Reisen durch die Karibik und Südamerika
1976 Rückkehr nach Europa
Seit 1980 hauptsächlich im Bereich der bildenden Kunst tätig
1981 Gründung eines eigenen Ateliers in Kleinschönach
1989 Reise nach Ägypten, Aufenthalt im Atelier Shabramant, Kairo
Wolfgang Wieland
Bachgasse 2
97342 Seinsheim
Tel. 09332-4519
Wolfgang Wieland zeigt eine Gruppe "Kirchenfürsten"
Vita:
1947 geboren in Radolfzell/Bodensee
1963-1966 Holzbildhauer-Lehre
1969-1974 Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste
München bei Prof. H. Ladner.
1976-1977 DAAD-Stipendium für Italien
1977-1978 Studium der Bildhauerei und Malerei an der Brera in Mailand
1978-1980 Atelier in München
1980-1981 Atelier Musenhain in Hamburg
1984-1992 Ateliers in Mering und in Augsburg
Seit 1993 Aufbau eines neuen Ateliers in Seinsheim bei Würzburg
Seit 1975 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Augsburg, Dillingen,
München,
Berlin, Hamburg und New York und zahlreiche Ausstellungen im öffentlichen
und privaten Raum.
KIRCHENFÜRSTEN: 2005 entstand eine kleine
Reihe von Skizzen, die als Modelle größerer Bronzeplastiken dienten.
Für Neunkirchen am Brand (Bei Erlangen) fertigte ich Maßstabzeichnungen
für eine Augustinusgruppe und für Seinsheim die hier erstmals gezeigten
Bozzetti für einen
St. Urban. Seinsheim ist ein Weinort und St.Urban gilt unter anderem als Schutzheiliger
de
Rebstöcke. Zu einer Realisation des Projekts ist es bisher wohl auf Grund
der angespannten
Wirtschaftslage nicht gekommen.